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Ingrun Klaiber: Krieg in der Stadt. Ulm und seine Bevölkerung während der Koalitionskriege (1792 - 1815)

Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm, Band 37

Titelblatt Veröffentlichung von Ingrun Klaiber "Krieg in der Stadt"

© Stadtarchiv Ulm

Zwischen 1792 und 1815 bestimmten die Koalitionskriege das Leben in der schwäbischen Stadt Ulm. Die vorliegende Studie untersucht systematisch den Krieg vor Ort in all seinen Facetten. Dabei stehen subjektive Erfahrungen im Vordergrund: Wie begegnen die Ulmer den Erlebnissen, die die Kriegsführung um 1800 mit sich bringt? Wie deuten und verarbeiten sie das Erlebte, um es in ihren Alltag zu integrieren? Wie reagieren sie auf einmarschierende Truppen, militärische Verpflichtungen und politische und territoriale Veränderungen? Die Auswertung zeitgenössischer Chroniken gewährt einen breiten Einblick in die Lebenswelt der Ulmer im Krieg, von individuellen und gruppenspezifischen Erfahrungen bis hin zu städtischen Maßnahmen. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie die bewegten Jahre um 1800 die damalige Chronistik beeinflussten und eine neue Gattungsart entstand.

Zur Autorin: Dr. Ingrun Klaiber war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Tübinger SFB "Kriegserfahrungen" und wurde mit dieser Arbeit an der Universität Tübingen promoviert. Heute unterrichtet sie als Studienrätin Geschichte und Französisch am Anna-Essinger-Gymnasium in Ulm.

Die Veröffentlichung umfasst 590 Seiten mit 12 Abbildungen; sie ist als Band 37 der vom Stadtarchiv herausgegebenen Reihe "Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm" erschienen. Erhältlich im Buchhandel und im Stadtarchiv für 59 EUR.