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Neue Veröffentlichungen und Wechselausstellungen

Tobias Ranker: Auf dem Weg zur internationalen Stadt. Migration nach Ulm seit 1945

Buchcover der Veröffentlichung Migration nach Ulm seit 1945

© Stadtarchiv Ulm

Titelblatt der Veröffentlichung von Herrn Petershagen "Ulms Straßennamen"

© Stadtarchiv Ulm

Wie kann eine Straße „Hinter dem Brot“ heißen? Warum gibt es in Ulm, das keinen Hafen hat, eine Hafengasse? Warum heißt die Einbahnstraße hinter dem Münster „Paradiesgasse“? Diese und alle weiteren Fragen nach Herkunft, Bedeutung und Entwicklung der Ulmer Straßennamen seit dem Mittelalter beantwortet das neue Buch von Wolf-Henning Petershagen. Da sich in den Straßennamen die Geschichte der Stadt widerspiegelt, ist es auch ein Buch über die Geschichte Ulms.
Der Band umfasst 224 Seiten mit 88, auch farbigen Abbildungen, und ist im Stadtarchiv bzw. im Buchhandel für 24,00 € erhältlich.
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Titel des Buches: Schätze der Stadtgeschichte - Das Archiv der Stadt Ulm

© Stadtarchiv Ulm

Titel des Buches: Schätze der Stadtgeschichte - Das Archiv der Stadt Ulm

Die Publikation zum 500-jährigen Jubiläums des Stadtarchivs beleuchtet die Geschichte des Stadtarchivs und stellt exemplarisch einige wertvolle Archivalien aus seinen Schätzen vor.

192 Seiten, zahlreiche, meist farbige und ganzseitige Abbildungen, 19,90 Euro. ISBN: 978-3-88294-468-6. Erhältlich im Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm und im Buchhandel.

Am 18. Juli 1515 beauftragte der Rat der Stadt Ulm den Registrator Peter Mann mit der Ordnung und Erschließung der städtischen Privilegien, Kaufbriefe und Verträge. Damit wollte der Rat der zunehmenden Unübersichtlichkeit der Ulmer Archivbestände entgegenwirken, die neben dem Kanzleiarchiv im Rathaus auf mehrere Standorte aufgeteilt waren. Bereits seit 1504 hatte eine Ratsdeputation vergeblich versucht, ein rasches Wiederfinden wichtiger Schriftstücke und Urkunden zu gewährleisten. Die Einstellung von Peter Mann führte schließlich zum Erfolg. Mit ihm wurde erstmals eine eigene fachliche Betreuung für das Ulmer Archiv eingerichtet, dessen schriftlich belegte Geschichte hiermit vor 500 Jahren begann. Bereits drei Jahre später, 1518, konnte ein Register der im Steuerhaus verwahrten Urkunden vorgelegt werden. Dieser Registerband ist erhalten geblieben und wird als „Repertorium 1“ im Stadtarchiv Ulm verwahrt. Heute ist das Haus der Stadtgeschichte – Stadtarchiv Ulm eine moderne Dienstleistungseinrichtung. Als Gedächtnis der Stadt sowie zentrale Anlaufstelle für Fragen und Forschungen zur Ulmer Geschichte sorgt es für die Erforschung der Stadtgeschichte Ulms, betreibt historische Bildungsarbeit und vermittelt Identifikation mit der Stadt und ihrer Geschichte. Im Kern erfüllt das Haus der Stadtgeschichte aber noch immer die gleichen Aufgaben wie vor 500 Jahren, die Ordnung, Erschließung, Erhaltung und Sicherung der städtischen Archivbestände, auch wenn diese künftig in elektronischer Form als Bits und Bytes gespeichert sein  werden