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Neue Veröffentlichungen und Wechselausstellungen

Christof Rieber: Albert Einstein. Biografie eines Nonkonformisten

Buchcover Albert Einstein

© Bridgeman Images

Buchcover der Veröffentlichung Migration nach Ulm seit 1945

© Stadtarchiv Ulm

Dass Migration fester Bestandteil der Ulmer der Stadtgeschichte ist, zeigt das Buch von Tobias Ranker, das am 30. Januar 2018 im Haus der Stadtgeschichte vorgestellt wurde. Der von der Kulturabteilung der Stadt Ulm beauftragte Historiker nimmt neun große Migrationsgruppen in den Blick, die ab 1945 in die Donaustadt gekommen sind.
Unter dem Titel „Auf dem Weg zur internationalen Stadt. Migration nach Ulm nach 1945.“ beleuchtet Ranker die Gründe für das Verlassen des Herkunftslandes, die Umstände der Ankunft und des Einlebens in Ulm sowie insbesondere den wechselseitigen Kontakt und Umgang mit der Ulmer Stadtgesellschaft. Die historische Aufarbeitung wird begleitet durch zum Teil bislang unveröffentlichtes Bildmaterial und durch Zeitzeugenberichte. Vor dem Hintergrund, dass heute 41 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner Ulms internationale Wurzeln besitzen, liefert das Buch spannende Details und Einblicke die zu verstehen helfen, wie Ulm seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges zur internationalen, offenen Stadt von heute wurde.
Über den Autor:
Tobias Ranker schloss 2011 das Studium der Geschichte und Germanistik an der Universität Augsburg mit der Magisterarbeit „Zwischen Akzeptanz und Ablehnung – Die Beziehungen der Ulmer Bevölkerung zum US-Militär in den 1950er Jahren“ ab. Nach einem Jahr am Lehrstuhl für Geschichte des europäisch-transatlantischen Kulturraums arbeitet er seit 2012 am Institut für Europäische Kulturgeschichte der Universität Augsburg in der Abteilung Redaktion/Publikation. Er forscht zurzeit zu seinem Promotionsthema „Die Ulmer/Neu-Ulmer Garnison in Friedenszeiten im 20. Jahrhundert“, das von Prof. Dr. Philipp Gassert (Universität Mannheim) betreut wird.
Das von der Kulturabteilung der Stadt Ulm herausgegebene Buch ist im danube books Verlag erschienen. Es umfasst 368 Seiten und ist im Buchhandel zum gebundenen Ladenpreis von 19.90 Euro unter der ISBN: 9 783946 046103 erhältlich.
Streifzug durch das Buch "Auf dem Weg zur internationalen Stadt - Migration nach Ulm"

Titelblatt der Veröffentlichung von Herrn Petershagen "Ulms Straßennamen"

© Stadtarchiv Ulm

Wie kann eine Straße „Hinter dem Brot“ heißen? Warum gibt es in Ulm, das keinen Hafen hat, eine Hafengasse? Warum heißt die Einbahnstraße hinter dem Münster „Paradiesgasse“? Diese und alle weiteren Fragen nach Herkunft, Bedeutung und Entwicklung der Ulmer Straßennamen seit dem Mittelalter beantwortet das neue Buch von Wolf-Henning Petershagen. Da sich in den Straßennamen die Geschichte der Stadt widerspiegelt, ist es auch ein Buch über die Geschichte Ulms.
Der Band umfasst 224 Seiten mit 88, auch farbigen Abbildungen, und ist im Stadtarchiv bzw. im Buchhandel für 24,00 € erhältlich.
Entwicklung der Ulmer Straßennamen von 1427 bis 1869. Tabellen zu "Wolf-Henning Petershagen: Ulms Straßennamen: Geschichte und Erklärung"

Titel des Buches: Schätze der Stadtgeschichte - Das Archiv der Stadt Ulm

© Stadtarchiv Ulm

Titel des Buches: Schätze der Stadtgeschichte - Das Archiv der Stadt Ulm

Die Publikation zum 500-jährigen Jubiläums des Stadtarchivs beleuchtet die Geschichte des Stadtarchivs und stellt exemplarisch einige wertvolle Archivalien aus seinen Schätzen vor.

192 Seiten, zahlreiche, meist farbige und ganzseitige Abbildungen, 19,90 Euro. ISBN: 978-3-88294-468-6. Erhältlich im Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm und im Buchhandel.

Am 18. Juli 1515 beauftragte der Rat der Stadt Ulm den Registrator Peter Mann mit der Ordnung und Erschließung der städtischen Privilegien, Kaufbriefe und Verträge. Damit wollte der Rat der zunehmenden Unübersichtlichkeit der Ulmer Archivbestände entgegenwirken, die neben dem Kanzleiarchiv im Rathaus auf mehrere Standorte aufgeteilt waren. Bereits seit 1504 hatte eine Ratsdeputation vergeblich versucht, ein rasches Wiederfinden wichtiger Schriftstücke und Urkunden zu gewährleisten. Die Einstellung von Peter Mann führte schließlich zum Erfolg. Mit ihm wurde erstmals eine eigene fachliche Betreuung für das Ulmer Archiv eingerichtet, dessen schriftlich belegte Geschichte hiermit vor 500 Jahren begann. Bereits drei Jahre später, 1518, konnte ein Register der im Steuerhaus verwahrten Urkunden vorgelegt werden. Dieser Registerband ist erhalten geblieben und wird als „Repertorium 1“ im Stadtarchiv Ulm verwahrt. Heute ist das Haus der Stadtgeschichte – Stadtarchiv Ulm eine moderne Dienstleistungseinrichtung. Als Gedächtnis der Stadt sowie zentrale Anlaufstelle für Fragen und Forschungen zur Ulmer Geschichte sorgt es für die Erforschung der Stadtgeschichte Ulms, betreibt historische Bildungsarbeit und vermittelt Identifikation mit der Stadt und ihrer Geschichte. Im Kern erfüllt das Haus der Stadtgeschichte aber noch immer die gleichen Aufgaben wie vor 500 Jahren, die Ordnung, Erschließung, Erhaltung und Sicherung der städtischen Archivbestände, auch wenn diese künftig in elektronischer Form als Bits und Bytes gespeichert sein  werden