Navigation und Service

Springe direkt zu:

Neuordnung des Kirchenwesens nach 1802

Der Übergang Ulms an Bayern im November 1802 brachte auch das Ende für die seit Jahrhunderten gewachsene Selbständigkeit der evangelischen Kirche Ulms. Während seit der Reformation 1530 der reichsstädtische Magistrat die Kirchenregierung ausübte, wurde die Ulmische Kirche nun Teil einer staatlich verwalteten Landeskirche. Schon in der bayerischen Zeit fanden...

Weiter

Die deutschkatholische Gemeinde und die Revolution 1848/49

Als im Jahre 1844, mit Zustimmung des preußischen Staates, in Trier der sogenannte „Heilige Rock“ ausgestellt wurde, löste dies innerhalb von 50 Tagen eine Massenwallfahrt von über einer halben Million Pilgern aus. Dagegen erhob sich stürmischer Protest des aufgeklärten, liberalen - teils auch katholischen - Bürgertums in weiten Teilen des Deutschen...

Weiter

Methodisten (Evangelisch-methodistische Kirche - EmK)

Ehinger-Tor-Kapelle der Bischöflichen Methodistenkirche in der Schillerstraße 28, um 1934/35

In Ulm entstanden zwischen 1865 und 1870 unabhängig voneinander zwei methodistische Gemeinden, eine Gemeinde der englischen „Wesleyanischen" Methodisten und eine Gemeinde der aus den USA stammenden „Evangelischen Gemeinschaft". Um den Werdegang der Gemeinden in Ulm zu verstehen, ist ein Blick auf die Ursprünge des Methodismus erforderlich.

Weiter

Die Heilsarmee in Ulm

Im Jahre 1865 gründete der methodistische Pfarrer William Booth (1829-1912) in London die „Christian Revival Association“ (Christliche Erweckungsgesellschaft), aus der nach mehreren Umbenennungen im Jahre 1878 die „Salvation Army“ (Heilsarmee) hervorging. Angesichts des Massenelends in den Londoner Slums, wesentlich eine Folge der raschen Industrialisierung, erkannte...

Weiter

Die Ulmer Garnisonkirchen

Evangelische Ulmer Garnisonkirche (heute Pauluskirche) um 1910

Kirche und Militär – dieser Zusammenhang ist sicherlich ebenso alt wie der Glaube des Menschen an höhere Mächte. Jede Kultur ist bestrebt, durch ein Bündnis mit „den Göttern“ ihr Wohlergehen abzusichern, z.B. gegen Krankheiten, Hungersnöte, Naturkatastrophen und eben auch gegen Feinde. „Gott mit uns“ stand im Ersten und auch noch im...

Weiter

Kriegspredigten im Ersten Weltkrieg

Mit den Befreiungskriegen gegen Napoleon und dem Übergang von den Söldnerheeren zu den Volksheeren bekam der Krieg eine neue, viel stärker emotionale Qualität und wurde von vielen als das unmittelbare Walten des Herrn der Geschichte und gleichsam als Läuterung und religiöse Erweckung erlebt. „Mit Mann und Ross und Wagen so hat sie Gott geschlagen“,...

Weiter

Kirchen und Nationalsozialismus

Aufgrund der völlig anders gearteten jeweiligen Strukturen und Traditionen ergaben sich für die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland, Württemberg und Ulm jeweils eigene Entwicklungslinien in der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Herrschaft. Während der deutsche Protestantismus nationalistischem Gedankengut in Kaiserreich und Weimarer Republik...

Weiter

Kirchen in Ulm in den Nachkriegsjahren

Die Kirchen in Deutschland hatten als einzige in Teilen regimekritische Institutionen die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft im Kern unbeschadet überstanden. Auch gab es in ihren Reihen eine größere Anzahl von unbelasteten Funktionsträgern, die den Alliierten sogleich nach der Besatzung als Ansprechpartner dienten. Den Kirchen kam daher im Transformationsprozess der...

Weiter