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Stadtansichten

Ulm aus der Vogelschau, Stich von Matthäus Merian 1643
Hatte die Einwohnerzahl Ulms im 14. Jahrhunderts noch bei 4000 bis 7000 gelegen, so erreichte sie um 1600 mit ca. 21000 ihren Spitzenwert in reichsstädtischer Zeit, worauf sie bis zum Jahr 1800 wieder auf ca. 13000 zurückging. Die im Laufe des 14. Jahrhunderts deutlich vergrößerte Siedlungsfläche der Stadt bot bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ausreichend Platz für... Weiter

Befestigungen

Ulm in der Schedelschen Weltchronik von 1493
Bei der Außenansicht der Stadt fallen auf allen Abbildungen des relevanten Zeitraums zunächst mächtige Befestigungsanlagen auf. Bereits die Schedelsche Ansicht zeigt die 1480 an die Donau vorverlegte Stadtmauer. Ab 1527 ging man daran, die mittelalterlichen Stadtmauern zu einer Verteidigungsanlage mit Mauern, Gräben und Bastionen nach dem System von Albrecht Dürer... Weiter

Kirchen und Klöster

Barfüßerkirche und -kloster um 1600
Prägten die Stadtansicht von außen vor allem die Befestigungsanlagen, so galt dies im Inneren der Stadt vor allem für die Kirchen und kirchlichen Einrichtungen. Das Münster, dessen Grundsteinlegung im Jahr 1377 stattfand, wurde 1405 geweiht. Den zu diesem Zeitpunkt noch unvollendeten Bau führte man bis 1543 fort, doch erst im 19. Jahrhundert, nach über... Weiter

Öffentliche Gebäude

Vom 14. bis zum 17. Jahrhundert entstand eine große Anzahl markanter öffentlicher Bauten. Genannt seien exemplarisch das Rathaus (ursprünglich Kaufhaus, 1419 erstmals als Rathaus erwähnt, Neubau des Nordflügels 1532), die Greth (1389, städtisches Waag- und Lagerhaus), das Zeughaus (1433, Neubau 1522), der Büchsenstadel (1485), das Schuhhaus (1536/37), der... Weiter

Infrastruktur

Infrastrukturelle Veränderungen gab es z.B. bei der Wasserversorgung zu verzeichnen. Mit Donau, Iller, Blau sowie verschiedenen Quellen waren hier gute natürliche Voraussetzungen gegeben. Aufgrund der gewachsenen Bevölkerungszahl musste der Stadt zu Beginn des 15. Jahrhunderts Wasser von außerhalb zugeleitet werden. Mitte des Jahrhunderts zählte man 23 Brunnen mit... Weiter

Das Ende der Reichsstadtzeit

Bayerns Friedens- und Freundschaftsvertrag mit Frankreich vom August 1801 folgte im Mai 1802 eine Vereinbarung über Entschädigungen für verlorene linksrheinische Gebiete. Zu den vorgesehenen Kompensationen gehörte auch Ulm mit seinem Territorium. Im August desselben Jahres einigten sich die reichsstädtischen Gesandten auf dem Städtekonvent in Ulm, eine gewaltsame... Weiter