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Zwangsbewirtschaftung und Schwarzmarkt

Der Zusammenbruch der Infrastruktur, die neu gezogenen Zonengrenzen, die allgemeine rechtliche und politische Unsicherheit führen in Zusammenhang mit der fehlenden Rohstoffversorgung zu einem faktischen Erlöschen jeglicher Produktion und damit zu einem Mangel an lebensnotwendigen Gütern, was nur mit Hilfe einer strikten Zwangsbewirtschaftung sehr unzulänglich verwaltet werden kann. Auf der Ebene der Betriebe führt der Mangel zur Bildung eines so genannten "grauen Marktes", d. h. zurück in die Zeit des Tauschhandels. Die nackte existenzielle Not zwingt die Bürger, sich auf dem schwarzen Markt einzudecken, der in Ulm vor allem an der Schillerstraße, vor dem Hauptbahnhof und in der Platzgasse geblüht hat.