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Wasserversorgung Ulms bis zum Ende der Reichsstadtzeit

Jede menschliche Siedlung ist an Wasserversorgung gebunden. Auf heutigem Ulmer Gebiet lässt sich für die alemannische Zeit eine Besiedlung bei den Quellen im Ruhetal und im Örlinger Tal nachweisen. Von der Königswiesenquelle auf dem Kuhberg, bei der Reste eines römischen Landhauses gefunden wurden, wurde seit dem 15. Jahrhundert Wasser ins Söflinger Kloster geleitet.... Weiter

Wasserversorgung Ulms seit dem 19. Jahrhundert

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die aus der Reichsstadtzeit stammenden Wasserversorgungsanlagen kaum modernisiert, so dass die Brunnenwerke zunehmend verfielen. Erst auf Druck des Oberamts wurden in den 1830er Jahren schadhaft gewordene Holzrohre teilweise durch zeitgemäße Rohre aus Ton, sogenannte "irdene Teichel", ersetzt. Stadtbaumeister Ferdinand Thrän,... Weiter

Brunnen

Der Vogelschauplan von 1597 gibt einen genauen Eindruck von der Verteilung der Grundwasser liefernden Schöpfbrunnen und der von den Brunnenwerken versorgten Röhrenkästen in der Stadt. Die Versorgung der Einwohnerschaft mit Wasser war naturgemäß lange die Hauptfunktion der städtischen Brunnen. Darüber hinaus sind ihnen freilich im Laufe der Zeit weitere... Weiter

Wasser als Lebensmittel

Szene im Kaffeehaus "Zur Krone", Kronengasse 4, um 1785
Der menschliche Körper besteht ungefähr zu 60% aus Wasser. Täglich scheidet er etwa zwei Liter aus, die unbedingt ersetzt werden müssen, denn ohne Wasserzufuhr stirbt der Mensch spätestens nach drei Tagen. Die tägliche Wasserzufuhr erfolgt zur Hälfte über die feste Nahrung, die andere Hälfte muss über Getränke aufgenommen werden. Lebensmittel... Weiter