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Kulturvermittlung und Historische Bildungsarbeit

Archivpädagogische Veranstaltung im Stadtarchiv

© Stadtarchiv Ulm

Archivpädagogische Veranstaltung im Stadtarchiv mit einer Oberstufenklasse zum Thema "Revolution 1848/49" mit Originalquellen

Im Haus der Stadtgeschichte – Stadtarchiv Ulm können Kinder und Jugendliche in die Geschichte der Stadt Ulm eintauchen. Die Führungen und Workshops sind bildungsplanbezogen und vermitteln die Aufgaben eines Archivs. Während die jüngeren Kinder spielerisch Zugang zur Geschichte finden, werden Schülerinnen und Schüler höherer Klassen stärker problemorientiert an die Ulmer Geschichte und das Arbeiten im Archiv herangeführt. Daneben bietet das Haus der Stadtgeschichte weitere Möglichkeiten der Nutzung und Kooperation an.

 

Unsere Angebote sind als Bausteine kombinierbar und werden an den jeweiligen Wissensstand angepasst. Die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Handicap ist uns ein großes Anliegen. Bitte sprechen Sie uns darauf an.

Seifenkistenrennen

© Stadtarchiv Ulm

Wie hat Ulm ausgesehen, als Oma und Opa noch jung waren? Wir schauen uns alte Fotos von Straßen, Plätzen und Häusern, Kleidung und Frisuren, Autos und Maschinen an und entdecken darauf den Alltag der Kinder und der Erwachsenen. Dabei vergleichen wir Früher und Heute und setzen das Gesehene im Geschichtsatelier in eigene Bilder um.

Materialkosten: € 1,- /Kind, Dauer: 90 Min.

Processionale aus dem Ulmer Dominikanerkloster, 1484/85

© Stadtarchiv Ulm

Was kann man in einem Archiv entdecken? Zum Beispiel unzählige geschriebene Worte. Doch mit und auf welchem Material haben die Menschen in der Vergangenheit geschrieben und was verraten uns die alten Texte?

Wir machen uns auf zu einer Entdeckungsreise durch die Geschichte der Beschreibstoffe.

 

Modul A: Bei gutem Wetter stellen wir im Freien selbst Papier her.

Modul B: Im Geschichtsatelier gestalten wir Ornamente, verzieren Buchstaben und Wappen.

Materialkosten: € 1,-/Kind, Dauer: 90 Min.

Fischertanz

© Stadtarchiv Ulm

Gemeinsam unternehmen wir einen Ausflug in die Geschichte. Warum schwört der Bürgermeister jedes Jahr ein „gemeiner Mann“ zu sein? Weshalb feiern wir Nabada und was hat es mit dem Schneider und dem Ulmer Spatz auf sich? Anschließend werden wir im Geschichtsatelier kreativ.

Materialkosten: € 1,-/Kind, Dauer: 90 Min.

Münsterfest 1890

© Stadtarchiv Ulm

Was wäre Ulm ohne das Münster? Die Schülerinnen und Schüler tauchen am Beispiel des höchsten Kirchturms der Welt in die Stadtgeschichte ein und erfahren, was die gotische Architektur ausmacht. Nach der Führung durch die Ausstellung vertiefen die Kinder ihr Wissen beim praktischen Arbeiten.

Materialkosten: € 2,-/Kind, Dauer: 90 Min.

Schrift Ende 19. Jahrhundert

© Stadtarchiv Ulm

Während einer Führung durch die Ausstellung erfahren die Schülerinnen und Schüler, mit welchen Materialien in der Vergangenheit geschrieben wurde und was sie durch Schriftstücke über die Ulmer Geschichte erfahren können. Anschließend erstellen sie ein eigenes Schriftstück mit Federkiel und Tinte.

Materialkosten: € 2,-/Kind, Dauer: 90 Min.

Flugmaschine Berblinger 1811

© Stadtarchiv Ulm

Schneider, Schneider, Meck, Meck, Meck... Jedes Kind kennt die Geschichte von Max‘ und Moritz‘ Streich, der den nichtsahnenden Schneider Böck mit einem Plumps im Fluss landen lässt. Auch Albrecht Ludwig Berblinger – der Schneider von Ulm – machte unfreiwillig Bekanntschaft mit Flusswasser und wurde anschließend verspottet. Dabei war er ein genialer Erfinder und fühlte sich zu Höherem berufen: nämlich zum Fliegen. Wir gehen auf Spurensuche. Im Geschichtsatelier experimentieren wir anschließend und ehren so den Ulmer Schneider, der im Jahr 2020 seinen zweihundertfünfzigsten Geburtstag feiert.

Materialkosten: € 2,-/Kind, Dauer: 90 Min.

Herbarium des Hieronymus Harder 16. Jahrhundert

© Stadtarchiv Ulm

Wir wagen einen Blick hinter die Kulissen des Stadtarchivs und entdecken neben stadtgeschichtlichen Archivalien das sogenannte Ulmer Herbarium. Der Schulmeister Hieronymus Harder sammelte, presste und trocknete in Ulm Pflanzen, die er in Alben klebte und durch Zeichnungen ergänzte. Das Herbarium verrät uns dabei viel über die Pflanzenwelt im späten 16. Jahrhundert. Im Anschluss an die Führung stellen wir eigene Herbarienhefte her und beginnen sie zu füllen.

Materialkosten: € 2,-/Kind, Dauer: 90 Min.

Archivpädagogische Veranstaltung im Stadtarchiv

© Stadtarchiv Ulm

Archivpädagogische Veranstaltung im Stadtarchiv mit einer Oberstufenklasse zum Thema "Revolution 1848/49" mit Originalquellen

Die folgenden Bausteine sind zeitlich flexibel und beliebig kombinierbar:

  • Überblicksführung durch die Dauerausstellung zur Ulmer Stadtgeschichte
  • Themenbezogene Führungen durch die Dauerausstellung
  • Themenbezogene Einführungen in das Arbeiten im Archiv anhand ausgewählter Archivalien
  • Führung hinter die Kulissen des Schwörhauses (Aufgaben des Archivs, Findmittel usw.)
  • Leseübungen (ältere Handschriften und gedruckte Schriften)

Geeignet sind Themen, die sich auf klassische Bildungsplaninhalte beziehen.

Zum Beispiel:

  • Ulm im Mittelalter
  • Ulm zur Zeit der Französischen Revolution
  • Industrialisierung in Ulm
  • Die Revolution von 1848/49 in Ulm
  • Ulm zur Zeit des Ersten Weltkriegs
  • Gleichschaltung 1933 in Ulm
  • Demokratisierung nach 1945 in Ulm

Die Ulmer Verhältnisse werden dabei in allgemeine historischen Zusammenhänge eingeordnet. Möglich sind auch thematische Längsschnitte wie

  • Krieg und Frieden
  • Migration
  • Schwörakt und Demokratie
  • Schule
  • Umweltgeschichte

Nach Vereinbarung (und je nach Interessen- und Materiallage) sind auch viele weitere Themen möglich.

Weitere Angebote sind:

  • Projekt- oder bildungsplanbezogene Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte (gemäß aktuellen Ausschreibungen) oder ganze Geschichtsfachschaften einzelner Schulen (auf Anfrage).
  • Einzelberatung für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte.

Alle Angebote für Klasse 7–13 sind kostenfrei.